Bremer Wortbote

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00:00:01: Der Bremer Wortwote.

00:00:23: Moin, wir sitzen zusammen und dürfen über die ERC-Reanimationszeit ins fünfundzwanzig reden.

00:00:27: Die sind ja schon ein bisschen alt aber wahrscheinlich immer noch aktuell oder?

00:00:30: Ja guten Morgen Jato!

00:00:32: Ich würde sagen ja wir wissen ja dass die Umsetzung der Leitlinien in der Regel ein paar jährchen dauert.

00:00:37: also sind wir glaube ich im september zwanzig sechsund zwanzrig noch gar nicht so schlecht dran.

00:00:41: und lau uns mal von vorne anfangen.

00:00:43: wir sollten starten mit dem Überblick über das Thema, dass wir überhaupt reden und zwar in Zahlen, Daten, Fakten.

00:00:50: Und mit dem Thema Epidemiologie?

00:00:51: Ich glaube, das ist ganz wichtig!

00:00:52: Das ist natürlich ein bisschen für uns so'n Spaß weil das Kapitel haben wir damals in die Leitlinien mit reingebracht und glauben einfach, dass man Zahlen braucht um überhaupt was zu verändern.

00:01:00: wenn einfach nur zu sagen Wir sind gut oder wir sind schlecht reicht ja irgendwie nicht aus.

00:01:04: Das hat man auf europäischer Ebene erkannt und Fakte helfen uns dann auch messen lassen.

00:01:09: Wir können gucken, wie gut wir sind im Vergleich zu anderen sind.

00:01:11: Und da hat sich ja einiges getan und es ist ja mehr als nur Daten

00:01:14: erfassen.".

00:01:15: Genau!

00:01:16: Im Kapitel der Epidemiologie geht's natürlich nicht nur um die Inzidenz in der Begriff der Inzidents, das ist ja nun ubiquitär bekannt sondern auch um verschiedene andere Themen.

00:01:24: Wir haben uns beschäftigt mit dem Messen von Qualitätsindikatoren indem wir empfehlen international oder national Register einzurichten in jedem Land.

00:01:35: Das sind Füße in Deutschland, das machen wir ja schon.

00:01:36: Das ist ungefähr

00:01:37: nicht so

00:01:38: schlecht.

00:01:38: Seit jetzt fast zwanzig Jahren und mit einer Abdeckung von mehr als der Hälfte der Wohnbevölkerung in Deutschland.

00:01:46: Aber natürlich muss man diese Daten auch nutzen um das Gesundheitssystem sowohl präklinisch als auch inerklinisch zu planen.

00:01:53: Und wenn ich drüber nachdenke... Wir haben ja angefangen damit auf den deutschen Reanimationsregissem mit preospitaler Reanimation.

00:01:59: Wir selbst in Deutschland machen es ja schon auch mit den innerklinischen Seiten, die haben im Jahrzehnt.

00:02:03: Und auch die Leitlin sagen ja das geht nicht nur um den Priospitalenkreis auf Stilstand wir haben auch im Krankenhaus echte Menge zu tun und da sind die Zahlen ja sehr unterschiedlich.

00:02:11: Definitiv!

00:02:12: Und wenn man innerkliinisch mal anfängt darüber nachzudenken ich werfe mal denn das Thema auf innerklimische Notrufnummer.

00:02:19: Guter Punkt.

00:02:20: Dazu gibt's eine Empfehlung in den Leiteninien.

00:02:22: Wir können ja gleich noch ein bisschen darauf eingehen.

00:02:24: wie ist dann wirklich in Deutschland in Europa umgesetzt?

00:02:27: ist, ich glaube da allein bei diesem kleinen Punkt es schon extrem viel zu tun weil der interklinische Notfallversorgung.

00:02:32: Ja

00:02:32: was mich am meisten beeindruckt hat in den letzten Jahren auch bei uns unsere Arbeit im Reanimationsmöglichen aber auch in den Leitlinien Wir haben ja meistens gesagt, komm wir haben den Rettungsdienst.

00:02:39: Wir haben dem Patient ins Krankenhaus geschafft und was kommt danach?

00:02:42: Und auch wenn die Hürden ja echt schwer sind, die Daten zu erfassen.

00:02:45: Ich glaube, wenn jeder mitmacht und mir diese Informationen über den Langzeitverlauf, die Entlassungsrate alleine wie geht der Patient nach Hause?

00:02:51: bekommen, haben wir eine Chance auf etwas zu sagen, was aus dem Patienten wirklich wird und nicht nur ob Rosk oder Aufnahme im Krankenhaus da ist.

00:02:57: und die Leitlinien gehen drauf ein.

00:02:59: Die Leitinigen gehen definitiv darauf ein und zwar genau auf das Thema nämlich Lebensqualität nach erfolgreicher Renimation.

00:03:05: Wir sind in Deutschland, was den Langzeitverlauf angeht schon aufgestellt.

00:03:08: Aber ich will nicht sagen gut oder perfekt aufgestellt...

00:03:13: Das ist sehr freundlich formuliert und es fehlen echt viele Langzeittaten weil es einfach Arbeit macht sich zu erfassen.

00:03:18: aber die Ergebnisse sind so wichtig.

00:03:19: Total!

00:03:19: Und daher müssen wir uns auch zukünftig mit der Lebensqualität befassen und wir müssen uns mit dem Thema befassen wie können wir als Notfallmediziner, als Renimationsforscher wirklich auch präventiv tätig werden?

00:03:32: und auch da sekundärpräventiv tätig werden.

00:03:36: Und auch darauf gehen die aktuellen Leitlinien ein.

00:03:39: Ja, total klasse!

00:03:40: Und ich glaube hier wenn wir sagen naja gut warum gehen Sie ganze Zeit über Daten?

00:03:42: Daten sind halt eine sehr gute Grundlage um zu gucken.

00:03:46: Wir haben wahnsinn.

00:03:46: Schwankungen bei den Reanimationen, wenn wir europaweit gucken ... deutliche Unterschiede, die wir auch als Ansporn nehmen können... ...um zu sehen wie wir eben über zum Beispiel System-Vergleiche... ...auch dann sagen was machen die besser?

00:03:59: Was machen wir weniger gut?

00:04:00: und ich denke jetzt gerade an so großen europäischen Studien,... ....die wir ja auch gemacht haben.

00:04:05: Und die echten Batzen mit fast fünfzigtausend Fällen beim letzten Mal in zweiundzwanzig gezeigt haben... ...und gezeigt haben wie wichtig der Systemansatz letztendlich dann auch für unsere Versorgung ist!

00:04:19: Ja, auf jeden Fall.

00:04:20: Und du hast die Eurika-Daten von Jahrzehnt und zweiundzwanzig angesprochen.

00:04:23: Die sind ja dann vorletztes Jahr publiziert.

00:04:25: Sie sind auch mit als Basis in dieses Kapitel eingegangen.

00:04:28: Was wir da sehen... Wir haben uns hier auf die Zeiten fokussiert.

00:04:32: was wir sehen ist natürlich dass die Eintreffzeiten des Rettungsdienstes in Europa unterschiedlich sind aber im Schnitt liegen sie so bei ... acht bis neun Minuten, da sind wir in Deutschland ziemlich gut.

00:04:41: Mit unseren sechsten halben Minuten im aktuellen Jahresbericht des Deutschen Renovationsanwesens...

00:04:45: Aber am... Wir messen meistens aber unten an der Straße noch nicht mehr.

00:04:48: Ja ja, wir messen Status IV und wir messern die Status IV A. Das müssen wir ganz klar sagen!

00:04:55: Was wir aber auch sehen ist dass die Eintreffzeiten eine hohe Schwankungsbreite haben und es gibt durchaus Länder, die sehr lange Eintriffzeiten haben.

00:05:02: Systembedingt, da muss man glaube ich nochmal genauer ins System schauen.

00:05:08: Aber was viel spannender ist, schauen wir uns doch mal an.

00:05:10: Was denn die Renovationszeit und was die Transportzeit aufs Outcome ausmacht?

00:05:15: Und da haben wir ganz spannende Zahlen gesehen!

00:05:17: Ja ich glaube auch das, was du gerade beschrieben hast nochmal für Deutschland.

00:05:20: Matthias Fischer aber auch Ulf Harding.

00:05:21: Die haben ja gerade einen Preis dafür gewonnen.

00:05:23: noch einmal auch gut wie es ist in Deutschland mit den unterschiedlichen Eintreffzeiten und ich glaube wieder typisch Deutsch.

00:05:28: Wir definieren wieder man ab wann zählt die Zeit, ab Anruf, ab Alarm.

00:05:32: Am Ende ist dem Patienten relativ schnuppe nach dem Motto, der braucht sofort eine Wiederbelehmungsmaßung und will das profitieren.

00:05:38: Ich glaube, dass war die Arbeit bei Matthias ja schön rausgekommen.

00:05:40: Es geht nicht um was Einfahrzeug da ist sondern unser wunderbares System.

00:05:43: Wenn wir über system saving live reden geht es halt um mehr als nur letztendlich schnell da sein Sondern gut behandeln.

00:05:50: Und da sind wir wieder bei den Zeiten.

00:05:52: Die waren eigentlich hatten die keine große relevanz aufs Outcome.

00:05:55: Das heißt wenn ich länger fahre nachher ein richtiges Krankenhaus Verschlechtert das nicht.

00:05:59: Also wird uns ja in Deutschland auch begegnen in nächster Zeit noch.

00:06:01: Genau Das war ja genau das, was bei Eureka herausgekommen ist.

00:06:05: Die Behandlungszeit vor Ort ist unterschiedlich.

00:06:07: Das ist natürlich klar und auch diejenigen, die erfolgreich oder überlebend aus dem Krankenhaus hinausgehen haben in der Tat eine kürzere Renimationszeit.

00:06:16: Ich glaube, dass es relativ physiologisch...

00:06:17: Sie kam halt wieder schneller, ne?

00:06:18: Genau.

00:06:19: ...kartofysiologisch belegbar.

00:06:20: Was aber spannend ist, dass diejenigen die das Event überlebt haben und die ausm Krankenhaus entlassen wurden eine signifikant längere Transportzeit hatten als diejenigen als die Gesamtgruppe und als diejenigen, die nur Rosk irgendwann mal hatten.

00:06:36: Das ist spannend!

00:06:37: Das heißt man hat sich Zeit gelassen dem Patienten wenn er stabilisiert war ins richtige Krankenhaus zu bringen?

00:06:41: Das sieht ja danach aus.

00:06:42: Genau

00:06:43: das sieht danach aus.

00:06:43: dass würde ich daraus interpretieren.

00:06:45: auf der einen Seite auf jeden Fall.

00:06:47: also wir müssen nicht das nächste sondern das richtige Krankenhaus anfahren wenn der Patient gut überleben soll.

00:06:52: Und was ich aber auch daraus lese, das vielleicht ein bisschen aus dem Fenster gelehnt ist.

00:06:56: Aber auch dass die Kolleginnen und Kollegen draußen es ja schaffen diesen hochkritischen Patienten zu stabilisieren und in das richtige Krankenhaus zu kriegen, mit eigenem Kreislauf.

00:07:05: Also einigermaßen stabil?

00:07:07: Wir haben ja für einen anderen Bereich dieses Mantra mal gebildet, Resuscitation is more than CPR!

00:07:11: Und ich glaube, dass bringt es ganz gut.

00:07:12: also nur weil er gerade seinen Kreislauf hat der Patient oder die Patientin reicht das ja nicht aus.

00:07:16: Das heißt, ich brauche das Profi-Team.

00:07:17: Ich muss über eine gute Stabilisierung danach denken bis wir erst einmal da hinkommen sozusagen um das Finstabilisieren.

00:07:23: sollten wir vielleicht einmal auf das vielleicht eingehen wo vielleicht alle Hörer jetzt drauf draten Gibt es nichts, wenn wir drücken und pusten?

00:07:29: Ist das Outtransportieren wir nur noch?

00:07:30: oder was erwartet uns hier?

00:07:32: Zum Glück sind wir noch nicht so weit in Deutschland, dass wir nur transportieren.

00:07:35: Das müssen wir einfach mal anmerken.

00:07:37: Ja, sonst weil durch BLS und ALS gehen.

00:07:39: Im Wesentlichen hat sich ja die Hörerinnen und Hörern sich den Algorithmus angucken im Algorithmos auf den ersten Blick nicht mehr viel geändert.

00:07:47: Aber!

00:07:47: Er ist hübsch geworden, also er sieht anders aus.

00:07:50: Er ist anders

00:07:51: geworden im Design?

00:07:52: Genau, er sieht alles in der Seite aus.

00:07:53: aber die Inhalte das ist glaube ich auch gar nicht so schlecht.

00:07:55: wenn Sachen gut sind oder wir keine andere Wissenschaft haben dann ist es auch in Ordnung das so zu behalten... ...aber man muss trotzdem drauf gucken uns, nicht vergessen was er steht.

00:08:02: Man

00:08:02: muss darauf gucken und man sollte sich mit den Details beschäftigen.

00:08:05: fangen wir an mit erkennendes Herzgraserstilstandes und da hat sich schon etwas geändert.

00:08:09: Wir hatten ja mit den Leitlinien in twenty-einenzehnzig das Vorgehen Wir prüfen das Bewusstsein, wir prüffen die Atmung.

00:08:18: Tätigen dann den Nut.

00:08:19: Aber sagen wir Atmungenkontrolle?

00:08:20: Ich meine, wir wissen was Schnappatmung ist und unsere ganzen Rettungsdienst-Kollege in der Krankenhausklinik, die gerade zuhören, wissen das auch.

00:08:25: aber ich glaube, dass war doch immer nur die Frage ach er atmet, dann is ja gut!

00:08:28: Was ist normaler Atmos nicht normaler atmen?

00:08:30: Aber da haben sie leidlich etwas gemacht

00:08:32: noch?

00:08:32: Mhm.

00:08:33: Genau.

00:08:33: Die haben etwas gemacht und zwar haben Sie... ...die Empfehlung insofern geändert, dass man direkt nacherkennende Bewusstlosigkeit im Noten verabsetzen soll.

00:08:40: Okay Und dann die Leitstelle einen dazu anleitet bzw.

00:08:45: dabei unterstützt zu erkennen, ist es eine Schnabatmung?

00:08:48: Ist das eine Abnüll?

00:08:49: oder was ja auch in den Leitlinien jetzt erwähnt wurde, die sogenannte Hechelatmung und das Panting.

00:08:55: Ich glaube dass ich relativ gut bin im medizinischen Englisch.

00:08:58: Dieser Begriff ist mir vorher noch nicht untergekommen.

00:09:00: Ja auch

00:09:00: nicht!

00:09:00: Und wenn man das auf Vorträgen mal diskutiert vielen anderen Kolleginnen und Kollegen auch nicht... Da haben

00:09:05: wir jetzt einen neuen Begriff eingeführt

00:09:06: hier.

00:09:06: Ja neun Begriff eingeführt, super!

00:09:07: Können wir googeln?

00:09:08: Aber was wichtig ist, was auch als Symptom des Erzgeisterstandes mit reingekommen ist, nämlich der Krampfanfall die krampfartige Entäußerung, weil das ist ja häufig hypoxibedingt durch den Kreisaufstöhnstand bei Herzkreisaufstand.

00:09:22: Aber jetzt wird doch jetzt vielleicht schwierig für die Erstehelfenden draußen das alles zu differenzieren.

00:09:26: also eigentlich nur anrufen jemanden fragen der es besser beurteilen kann und dann letztendlich aber auch sagen okay im Zweifelsfall anfangen oder?

00:09:34: Im Zweifel

00:09:34: zahlen Anfang auf jeden Fall!

00:09:37: Nur drücken, das war doch mal einfach ein gutes... Wir haben eine schöne Arbeit.

00:09:41: Man gab nach dem Motto wäre sein Beis denn da unten immer die Frage ob Beatmung was bringt und die Leitlinien.

00:09:45: ich habe das Gefühl manchmal Sachen kommen wieder.

00:09:47: sind wir alt genug dass wir alte leiten schon kennen?

00:09:49: irgendwie finde ich es kommt Dinge die so physiologisch klingen langsam wieder und nur drücken ist besser als nichts.

00:09:56: aber es geht noch besser.

00:09:58: nur

00:09:58: Drücken ist definitiv besser als Nichts völlig ohne frage.

00:10:01: Aber Was auch neu ist in den?

00:10:06: Beatmung kommt wieder ein bisschen mehr hoch.

00:10:08: Und was klar empfohlen ist, dass diejenigen Erstelfenden, die sich das zutrauen und die das gelernt haben beamen sollen es bitte auch Erwägung zu tun oder sollen auch geahmen und sein Verhältnis dreißig zu zwei, wie wir es im ALS-Bereich auch machen.

00:10:21: Ja genau wenn ich mir jetzt angucke jetzt wieder Europa.

00:10:23: die Norweger diskutieren das gar nicht da lernt das sie eine Schulkind Und Sie lernen die full CPA drücken und pusten und haben die höchsten Leinreanimation der erstsetten Reanimationsquoten in Deutschland also dieses ui.

00:10:32: ich sorg mich nach dem Motto Ich kenne denjenigen nicht stimmt ja eh nicht.

00:10:35: Seventies Prozent passieren Zuhause der Kreisaufgelistungen?

00:10:38: Seventie

00:10:38: Prozent passieren zu Hause und ich glaube wir sollten in Deutschland unser Lichter nicht so unter Entschäfel stellen.

00:10:42: Wir haben viel erreicht auch über das nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung das Thema Prüfenrufendrücken in die Bevölkerung zu bringen.

00:10:50: was er aber immer vergessen oder häufig vergessen ist, dass er in Deutschland jeder der eine Feierlaubnis erwärmen möchte einen Ersthilfe-Kurs machen muss.

00:10:58: Da ist er seit Jahrzehnten die Beatmung mit drin und sie ist auch nie rausgenommen worden!

00:11:03: Also wir machen das ja... Wir müssen es nur

00:11:05: betonen!

00:11:06: Wenn ich überlegst du die allererste Ersthilfekurse da war die Herzdruckmassage, das besondere was dazu kam und musste das extra Schein für machen nach dem Motto Die Beatmungen war immer drinnen.

00:11:14: Wie haben Sie doch vielleicht zur Zeit nicht vergessen?

00:11:16: Aber klar immer nichts tut, bitte anfangen zu drücken.

00:11:19: Aber wenn wir auch in die Systeme denken... Wir schicken qualifizierte R-Safe mit Apps alarmiert und

00:11:23: Co.,

00:11:24: was die Leute ja auch sagen an die Einsatzstelle.

00:11:27: Der Patient braucht Sauerstoff.

00:11:28: hat sich irgendwie bewährt oder?

00:11:30: Wir müssen, glaube ich einfach das was wir schon haben auch konsequent umsetzen und auch die Leiden in den Konzentrieren.

00:11:35: Das ist ein

00:11:35: gutes Stichwort weil es dann mal umsetzten... Ich sehe überall wo ich hingehe und ich war jetzt gerade wieder auf dem UAC-Kongress da hängt in jeder sonstwas Buden-AID an der Wand.

00:11:45: Sag mal wie oft siehst du so einen Ding im Einsatz wenn du im Rettungsdienst fährst?

00:11:47: Und Du fährest auch viel.

00:11:49: Lass mich überlegen!

00:11:49: Die letzten Jahre selte.

00:11:52: Aber die Geräte sind doch da.

00:11:54: Es wird empfohlen.

00:11:55: Wir sehen uns im Register dass ... drei bis vier Prozent ID-Einsatz vor Eintreffen des Rettungsdienstes ist.

00:12:01: Hollandschaft, dreißigvierzig um Amsterdam rum oder?

00:12:03: Ja, weil weißt du wo die Geräte sind.

00:12:05: also hier jetzt bei uns im Institut... Ja das weiß ich!

00:12:06: ...wenn wir sind, da hab' ich ungefähr ne Ahnung wo eins hängt.

00:12:09: aber hier in der Kieler Innenstadt

00:12:11: Es gibt diese schönen Schilder, die funktionieren auch und ich glaube da helfen uns auch die App Retter wieder weiter wo man sagt okay ich schicke jemand geht zier zu so einem Defi der ihn mitbringt.

00:12:20: Ein zweiter Schritt.

00:12:22: Erster Schritt drücken und wenn es geht, beatmen.

00:12:24: Auf jeden Fall!

00:12:25: Und auch die Smartphone- versehrte Erstelfenalarmierung das ist ja in den Leiden zwischen auch State of the Art.

00:12:32: Das muss man ganz klar sagen.

00:12:34: Wenn man auf Deutschland guckt Stichwort ID und Stichwarnnotfallreform.

00:12:39: wir haben jetzt den Gesetzentwurf die Tage noch kommentiert.

00:12:41: Ja richtig Was uns da weiter hilft, ist das da geforderte und hoffentlich ins Gesetz kommende Idee-Register wo die Leitstellen darauf zugreifen können.

00:12:50: Und was vor Pflichten sein sollte.

00:12:53: Wo dann ganz gezielt in jeder Stadt der Erste Helfende über die App alarmiert wird nicht der erste sondern der zweite der den Einsatz annimmt ... zu einem ID geschickt werden kann.

00:13:02: Ja

00:13:02: und ich glaube, das ist... ... es klingt ja so blöd in Deutschland.

00:13:05: Wir brauchen für alles noch eine Regelung im Gesetz.

00:13:06: Andere Länder hängen die Dinge einfach aber... Ich glaube wir haben echt einigst erreicht die Leinreanimationen,... Die erste Reanimationsquote ist hochgegangen.

00:13:13: Wir haben mehr Leute aktiviert.

00:13:15: Und jetzt müssen wir Ihnen nachdem Sie hingegangen sind was gemacht haben auch sagen der ID ist ein Hilfsinstrument.

00:13:20: damit wird's besser.

00:13:21: Aber das ist ein gutes Stichwort Hilfe!

00:13:23: Wir sind Profis.

00:13:24: Wir reanimieren im Jahr, du wahrscheinlich genau wie ich, zehn, fünfzehn Mal je nachdem wir unterwegs sind.

00:13:29: für so ein Erstheffen ist das schon etwas was Neues.

00:13:33: aber das ist ja unser Problem.

00:13:34: wenn man uns eigentlich um den Patienten kümmert nicht ganz.

00:13:36: Nicht ganz.

00:13:37: auch da gehen die Leitlinien darauf ein und zwar eine sollte Empfehlung dass auch den ersthelfenen psychologische Hilfe angeboten werden soll.

00:13:46: Ist nur fair.

00:13:49: Ich glaube, da sind wir auch in den Rettungsdienstsystemen relativ gut aufgestellt über Kit Teams oder wie sie auch immer heißen mögen PSNV B. Das hat ja leider ein bisschen unterschiedliche Nomenklaturen.

00:14:01: Da können wir aber durchaus was machen...

00:14:05: Aber daran sollten wir denken!

00:14:06: Deswegen auch heute im Podcast erwähnen wir es deshalb weil das ist irgendwie finde ich auch Aufgabe von uns als Profipersonal einmal noch an den Erstehelfenden zu denken.

00:14:15: Weil die erleben das zum ersten Mal und die brauchen Vielleicht allein zum Feedback von uns sagen, hey war gut.

00:14:19: oder wenn ihr Probleme habt.

00:14:21: Wo sollen sich denn hinwenden?

00:14:22: Wenn sie Probleme kriegen und sich schlecht fühlen?

00:14:24: Erst mal an das Rettungsdienstpersonal einer Einsatzstelle.

00:14:26: ich glaube dass es unsere Aufgabe sowohl von den Gesundheitsfachberufen an der Einsatzstell als auch von notwendlicher Seite die Ersteilfenden darauf anzusprechen ob alles in Ordnung ist einfach so ein einfaches menschliches Gespräch zu führen und im Zweifelsfall dann die Struktur zu aktivieren die im Rettungssienstbereich Üblich ist.

00:14:45: wenn es mir am nächsten morgens auffällt als erstes mache ich dann rufe die hundert zwölf wieder an und frag nach

00:14:49: im Zweifelsfall würde ich das tun.

00:14:51: also jetzt vielleicht nicht über die hundert zwölfe aber bei der ansleitung die leitschelle anrufen und dort erkundigen wo ich Hilfe kriegen kann.

00:14:57: Und die haben ja die kontakte zu denen PSNV Kit, wie sie auch immer heißen.

00:15:01: Aber

00:15:01: im Zweifel zwei, wenn ich die Nummer nicht finde, ruft die hundert zwölfern bei den Kollegen der Leitschle freuen sich ja letztendlich auch das in erster Hälfte vorher da war okay.

00:15:09: das heißt wir haben jetzt ein Menge über Systeme geredet aber unsere Profi-Hörer wollen noch sicherlich was über die ALS Maßnahmen hören.

00:15:15: und jetzt dass Magic Buddha etwas alle Patienten letztendlichen hervorragend reanimiert.

00:15:20: Du meinst, das Renovationsmedikament zum

00:15:22: Beispiel?

00:15:22: Genau.

00:15:23: Das Renovation Medikament.

00:15:24: und schon geht es wieder los nach dem Motto wie wann wo was mit rein mit den Patienten.

00:15:28: aber eigentlich starten wir Profis doch mit dem gleichen was der sozusagen Erstheffel macht.

00:15:33: Wir gucken dass gut beatmet wird und wir gucken ah gut beatmen.

00:15:36: auch glaube ich müssten wir mal eingehen.

00:15:38: Ich glaube auf die Beatmung sollten wir gleich bei den ALS-Maßnahmen definitiv eingehen.

00:15:42: Was so ein bisschen am Anfang neu ist in dem ALS Kapitel in den Leitlinien der Hinweis auf den frühzeitigen Start von ALS-Maßnahmen, wenn das Team ist zulässt.

00:15:51: Also die Teamgröße ist zuläst.

00:15:53: auch das muss man sagen.

00:15:54: verzettelt euch nicht in den ALS Maßnahmen wenn erst nur das NEF oder erst nur der RTW mit zwei Leuten vorhanden

00:16:01: ist.

00:16:01: also nicht gleichzeitig intubieren defibrillierend drei Medikamente spritzen

00:16:05: Da fällt mir so ein Karnevalsglied zu ein,

00:16:07: aber das

00:16:07: ist... Nein bitte nicht.

00:16:09: Aber wenn die Teamgröße das zulässt auf jeden Fall so schnell wie möglich mit ALS-Maßnahmen anfangen?

00:16:14: Ja

00:16:14: und dann hat sich was geändert!

00:16:15: Ich erinnere mich noch daran dass wir früher auf alles defibrilliert haben was sich irgendwie bewegt hat.

00:16:19: an Warnezeitern und den physiologischen Anteil verstehe ich weiterhin, dass man eher ein grobes, einen hohen Defibrillations für den Rhythmus der eine hohe Amplitude hat besser defibrieren kann als letztendlich etwas Feines.

00:16:32: ist ja die beste Variante, dass selbst schlagen wir Herz.

00:16:34: Also hat sich ein bisschen was verschoben?

00:16:36: Es geht darum dann immer, was sich schnell bewegt auf grob oder fein defibrillieren, ne?

00:16:40: Genau!

00:16:41: Auch da haben sich die Empfehlungen ein bisschen geändert auch jetzt in den Feindeskammerflümmern wieder zu defibrilleren.

00:16:47: das ist ein Unterschied und einen Paradigmenwechsel zu den... ... ... ... Was auch nochmal ganz klar erwähnt wird Stichwort Defibrillation und die Arbeit von Sheldon Cheskis dabei Sequence Defibrilation Vector Change.

00:17:01: bevor ihr Liebe Högerinnen und Höger, darüber nachdenkt irgendwie zwei Defibrillatoren einzusetzen oder Vector Change zu machen.

00:17:07: Ganz klare Empfehlung in den Leitlinien ist als erstes bitte die korrekte Elektrodenposition zu kontrollieren bzw... einnehmen zu lassen.

00:17:16: Und da macht ja meistens die lateral Elektrode, ich meine die rechts oben kriegen wir meistens ganz gut hin.

00:17:21: Die linken Elektroden sozusagen auf der Herzseite hat ja eine hohe Variabilität von Beckenknochen bis Schultergürtel und ich glaube da muss man gucken wo sitzt das Herz?

00:17:29: Wo soll es durch?

00:17:29: Der Strom muss dadurch fließen!

00:17:31: Ich glaube da haben wir einiges gesehen und wenn wir uns die Abbildung nochmal ins Auge rufen klingt zwar banal aber auch die Frage wo klebe ich beim Männern bei Frauen die Elektrodinge hin?

00:17:40: Wir müssen das Herz dazwischen haben weil ich glaube, da machen wir Profis einen Unterschied.

00:17:46: Und wenn man sie Daten anguckt aus Kanada ist es ja gedanklich erst mal die richtige Position und danach reden wir über Vector Change.

00:17:55: und was?

00:17:56: Wo kleben Sie das Ding dann hin?

00:17:57: Wenn wir VectorChange machen,

00:17:58: wenn wir VectorChange erwegen, dann nehmen wir die Elektroden anterior posterior wie auch empfohlen zum Beispiel für die für manche Arten der Cardioversion aber zunächst Wie gesagt an der lateral ganz normale position und gerade die lateral elektronik wie du sagst es bitte über möglichst wenig fettgewebe kleben.

00:18:16: ich bin kein physiker und habt ein wenig verständnis von aber das macht durch

00:18:20: aus.

00:18:20: den strom soll dahin fließen wir durch sondern nämlich durchs herz.

00:18:23: und was ich noch in erinnerung gehabt wenn wir automatische karte kompressionssysteme einsetzen die sind defi safe das heißt gerade die man kombinieren kann zwischen defi und mechanischer compression lasst die Geräte das machen, wo für sie gebaut worden sind.

00:18:35: Genau!

00:18:35: Wenn die miteinander kommunizieren würde ich sagen.

00:18:37: Sonst muss man ja eh einmal

00:18:39: gucken.

00:18:39: Okay,

00:18:40: d.h.,

00:18:40: wir haben wichtigen Punkt bei Defibrillationen so schnell wie möglich wenn das Team da ist.

00:18:44: Basismaßnahmen trotzdem nicht verzögern.

00:18:46: Beatmung ist ein wichtiger Punkt und Beatmungen trifft nicht nur den BLS-Talent.

00:18:50: Die Leute denken gerade, wir haben viel Spaß an Beatmen aber wir sind auch von Haus aus an des Sistums und glauben dass Atmen irgendwie wird und freuen uns um bisschen in den Leitlinien Nicht, dass eine abgeschwächt wird und das andere aber weiter gestärkt wird.

00:19:00: Und bei der ALS-Batmung haben wir echt festgestellt... ...dass einfach nur man drückt auf ein Beutel, manchmal zu ganz erschreckten Ergebnissen führt und da ist ihm gar nichts angekommen.

00:19:08: Also es ist die Frage schon wie gut mache ich das Ganze?

00:19:10: Das ist nicht beiwerk!

00:19:12: Das ist überhaupt nicht beihwerk' und mich hat's in der Tat gefreut, dass im ALS Teil der Leitlinien Wehraufwartungen eingegangen wird genauso wie im BLS-Teil Bei der Endotrache.

00:19:22: an Intubation hat sich nichts geändert.

00:19:23: Das bleibt demjenigen vorbehalten, der das in seiner täglichen beruflichen Praxis macht.

00:19:28: Das können Sie alle für sich selber definieren und selber darüber nachdenken.

00:19:32: Da muss ich jeder seine Meinung drüber bilden.

00:19:35: Der Lahrungstubus ist raus – das wissen wir auch aus den zwanzig-einzwanziger Leitlinien – es gibt eine Empfehlung für ZweitgenerationsSGAs aber welche muss halt lokal die Entscheidung getroffen

00:19:46: werden?

00:19:46: Man muss damit üben vorher!

00:19:47: Man muss

00:19:48: definitiv damit ümen... Was aber neu ist und ich frage einfach mal in die Hunde, wer denn alles sein Beatmungsgerät mit aus dem RTW oder aus dem NEF mit zur Renovation nimmt?

00:19:59: Das mögen die wenigsten sein.

00:20:01: Und das ist genau das Problem weil wir hätten zwei Hände frei wenn so ein Atemweg drinsitzt oder der Trugos drin sitzt was auch immer könnten wir die Beatmung kontrolliert und ich meine da sind jetzt die Empfehlungen sagen ja relativ einfache Dinge so die klassische Variante piep von null bis fünf spitzen Druck rauf auf siebzig sonst geht es schief.

00:20:15: aber eine Zehnerfrequenz Inspirationsstands ein bis zwei Sekunden, da steht die Leitlinien.

00:20:20: Haben wir zum ersten Mal einen Beatmungsmodus jetzt mal erwähnt als Idee wie man das Ganze machen kann?

00:20:25: Aber ich glaube, da forschen wir noch gewaltig über die verschiedene Beatmungsmodee oder?

00:20:28: Genau!

00:20:28: Da wird sich sicherlich noch was tun und ich fand es gut dass in den Studien untersucht wurde, dass es auch reingekommen ist.

00:20:34: Man empfiehlt eine volumenkontrollierte Beatmung mit einem normalen Tidalvolumen von sechs bis acht Milliliter pro Kilogramm geschätztes ... Körperidealgewicht.

00:20:43: Auch das ist, glaube ich was die Intensivmediziner für dieses klar, dass man in Anführungssträchen fett nicht beatmen muss.

00:20:51: aber geschätztes Körperidealgewicht, das musst du einfach sagen mit den Parametern, die du gerade gesagt hast und es ist viel Musik drin im Beatmungsmodus.

00:21:03: da kommen jetzt in den nächsten Monaten sicherlich ein paar ganz spannende Arbeiten auf dem Markt.

00:21:09: Ein zweit davon habe ich als Reviewer gesehen.

00:21:12: Da wird, dass wir definitiv spannend und was man aber noch mal sagen sollte bei den bei der Einstellung des Beatmungsgerätes.

00:21:20: Denken Sie daran das der Flow Trigger ausgescheiden

00:21:22: ist?

00:21:22: Ja sonst geht es auch

00:21:25: nie!

00:21:26: Also relativ einfache Informationen.

00:21:28: Wir wollen sechs bis acht Kilogramm haben mit zehner Frequenz eine lange Inspirationssatz von einem bis zwei Sekunden Piep fünf Spitzendruck hoch und den Flow Tricker aus und ich glaube mit dieser diesen Kochrezept ... sehr grob kann man erst mal anfangen und kannst dann dementsprechend... ... natürlich verfeinert, aber man macht eine CO-Zwei-Kontrolle.

00:21:43: Baden-Säubern erinnern nichts ohne CO-zwei.

00:21:45: das ist ganz wichtig.

00:21:46: Wobei da sind wir?

00:21:47: im Rettungsdienst?

00:21:48: ja glaube ich schon deutlich besser als in vielen Kliniken,... ... aber ETCO II gehört bei jedem Beabendenpatienten egal ob in der Pre-Klinik oder in der Klinik einfach dazu.

00:21:56: Ja jetzt geht es schnell.

00:21:57: Wir haben noch ein paar Dinger und ich meine wir könnten ne Stunde reden glaube ich, was sollen wir gar nicht?

00:22:00: Aber ALS Medikamente, Magic Bullet, was Neues!

00:22:04: Schwierig, also irgendwie nicht so wichtig.

00:22:08: Es bleibt bei den Medikamenten wie sie empfohlen sind.

00:22:11: der Fokus liegt wieder ein bisschen mehr auf dem IV Zugang als auf dem EU-Zugang.

00:22:15: ich glaube das ist wichtig zu erwähnen.

00:22:17: und es gibt keinerlei Empfehlung für eine Routinegabe von Natriumbikabonat ohne Blutgasanalyse für irgendwelche Steroide, für Calcium keine Empfehlung zur Routinegabe.

00:22:31: Ja, ich glaube da sind wir wieder bei der Frage was kann das Profi-Team noch anders machen als... Ich sag mal wo können wir hin in unserem deutschen System?

00:22:37: Wir Notverseintäter mit Notärztinnen und Notärzten im Krankenhaus mit High End ausgebildeten Pflegekräften.

00:22:42: Wir können schon auch hingehen und sagen es ist mehr als nur Drücken und Pusten!

00:22:46: Wir können Arterie legen, wir können Blutgasanalysen machen aber ich glaube das sind Dinge wo wir aufpassen müssen dass man sich verspielen.

00:22:51: Pokus ist ein schönes Thema nach dem Motto wenn nicht die Herzhookmaßheit unterbreche für eine Ultraschau untersuchen dann Kannst mir kein Gewinn mit, das muss man trainieren.

00:22:59: Das

00:22:59: muss man definitiv trainieren und das ist ja auch die ganz klare Empfehlung dass es die perre Schockpausen nicht verlängern soll und dass es den trainierten Teams vorbehalten ist.

00:23:08: ich würde aber noch mal ganz gerne auf das Thema atterielle Druckmessung eingehen und Individualisierte in Anführungsstrichen Reanimation Und ich finde sehr erfreulich dass in die Leitlinien eingegangen ist eine Kannempfehlung Dass eine atterielle Druckmesserung etabliert werden kann wenn das Team darauf trainiert ist.

00:23:26: Prinzipiell als Funktionsstelle würde ich immer die Arterieger für Morales empfehlen aus verschiedenen praktischen Gründen und auch nachher perspektivisch planen, wenn man Roscutt, dass die Radial-Arterien dann noch frei sind für eine Schleuse für die PCI.

00:23:44: Und vor allen Dingen, wenn man eine alltägliche Druckmessung etabliert hat.

00:23:47: Ich glaube da wolltest du gerade was zu sagen?

00:23:49: Nämlich zur Medikamentösenterapie und da hat sich nämlich in der Tat ein bisschen etwas erlauben.

00:23:53: Da können wir tatsächlich das machen, was uns intensivmedizinischen Kolleginnen und Kollegen hier kennen.

00:23:56: Wir fassen es ja alle nicht an den Kopf.

00:23:58: Das ist ja falsch aus.

00:23:58: Aber wir gucken so one fits all einen Milligramm Adrenalin alle drei bis fünf Minuten.

00:24:02: egal ob ich Fünfzig Kilo, Hundertfünfzig kilo wiege Was für'n EKG-Rhythmus muss ich dann nach drei oder sechs oder acht Minuten habe?

00:24:09: Wir machen in der Klinik so viel Titrieren und Kurven, bauen Perfusen an.

00:24:12: Ich glaube hier gehen die Leitlinien so ein bisschen hin und sagen was auf wenn du eine Arterie hast schau dir an was da ist weil Arter dann nie natürlich auch Nebenwirkungen hat.

00:24:19: Definitiv!

00:24:20: Und da gibt es in der Tatnempfehlung das kann man gut mal nachlesen wenn der Arteriel im Durchdruckübermachung da ist, kann man auch kleiner gedosen, fünfzig bis hundert Mikrogramm Pushtaus, Adrenalin geben bis man einen Milligramm komplett erreicht hat.

00:24:35: Und dann ist man ganz normal in seinem einen Milligramm drei bis fünf Minuten... Also

00:24:38: quasi so wie das.

00:24:38: von denen nimmt nur ein Zehntel und nicht die ganze Spritze?

00:24:41: Genau!

00:24:41: Zum Beispiel.

00:24:42: Aber das funktioniert auch ganz gut und ich glaube titrieren sollten wir können.

00:24:44: Dann kann ich mal überlegen, auch wenn man eine Terei hat, auch nachher in der Postreanimationsphase, wenn wir Ross kamen einfach einmal besser die Physiologie steuern zu können für den Patienten.

00:24:52: Dafür halte ich es besonders wertvoll.

00:24:56: im ländlichen Rettungsdienst wo ich unterwegs bin machen wir das relativ regelmäßig.

00:25:01: und auch das Thema BGA, wenn das verfügbar ist auf den Rettungsmitteln.

00:25:07: Ist das sicherlich ein Thema, wenn alle anderen Maßnahmen laufen?

00:25:10: Und wenn man das Team darauf trainiert hat... wo die technischen Möglichkeiten hatten, könnte man das erwähnen und sagen ich weiß ungefähr womit ich überhaupt zu tun habe bei dem Patienten.

00:25:19: Das ist auch

00:25:19: kein Hexenwerk und ich glaube einfach zu sagen dass was ja auf intensiv und ich erinnere mich an meine Anfänge im Rettungsdienst Sie auch schon ein bisschen her haben gesagt naja der Rettungswagen ist die verlängerte Intensivstation auf die Straße.

00:25:28: das hat vielleicht in den letzten Jahren ein bisschen zu vernachlässigen.

00:25:30: dann haben wir gesagt kommen einen Parken losfahren und dann ist gut aber dieses Einpacken-Los fahren nach Rosk.

00:25:35: Wir haben instabilen Patienten.

00:25:36: Das ist ein Patient, der auf einer Intensivstation nachher landet, der darf auch Intensiftherapie schon draußen auf der Straße haben oder?

00:25:42: Der sollte die vor allen Dingen außen auf der Strasse schon haben.

00:25:45: das macht meiner Meinung nach auch den Unterschied im System aus in Deutschland.

00:25:49: wir haben inzwischen ja einen sehr weit und sehr gut ausgebautes Notarzt- und Rettungsdienstsystem eher Rettungstienstsystem.

00:25:59: da muss man bei eines zu untersubdomieren mit gut ausgebildeten Kräften auf allen Seiten der Ausbildung.

00:26:08: Da können wir viel mehr wachen.

00:26:09: Und hier, der Daten haben uns das gezeigt, dass es funktioniert.

00:26:12: Das

00:26:12: ist total richtig und ich glaube einfach hier Ultraschall richtig eingesetzt nochmal gucken für die reversiblen Ursachen aber danach natürlich auch nachzuschauen.

00:26:19: Ich finde das so faszinierend.

00:26:20: du hältst quasi bei den Ross-Patienten dann mal den Scheikopf drauf und siehst wie das Herz pumpt und werkt auf einem.

00:26:26: Oh jetzt wirds weniger und kannst damit zum Mini-Buddy!

00:26:27: Das ist immer ganz beeindruckend wenn du's draußen machst weil die Kollegen das ja nicht so häufig sehen mit dem Ultraschlag, dass dann auf einmal die Schlagkraft wieder höher geht.

00:26:36: Das ist Physiologie Live mit dem Ultraschall.

00:26:39: Es darf nur nichts verzögern!

00:26:40: Genau, und das ist an uns sowohl an den Gesundheitsfachberufen als auch an uns Notärzten genau das so zu orchestrieren dass wir unsere ganzen erweiterten Maßnahmen machen uns aber draußen nicht verspielen Und das ist die Kunst dabei.

00:26:54: und das Thema Training muss man einfach trainieren Wenn man es gerade anwenden muss.

00:27:01: Und ich glaube, wir haben für den ALS-Bereich diese Videogastas vielen Details hier reinkommen.

00:27:06: aber ROSC wird zum Beispiel Resuscitation in Morsens CPR und wir bringen die Patienten ins Krankenhaus und dann geht's los, KT Daku, aber das geht ja eigentlich noch weiter.

00:27:13: Das heißt wir müssen uns über das richtige Krankenhaus noch kurz unterhalten und dann eigentlich auch den Blick darauf richten, dass es nicht mit nur der Intensivstation getan ist.

00:27:21: Und ich glaube hier haben wir noch einen blinden Fleck an dem wir aber mit den Leitlinien echt gut arbeiten weil auf einmal eine Kettendlied dahinten dran gekommen an unsere Rettungskette.

00:27:28: Ja genau!

00:27:28: Ich gehe nochmal zurück aufs epidemiologiekapel.

00:27:31: da ist es in der Tat empfohlen also zurück zum Anfang nämlich die strukturierte Nachsorge und die spezialisierten Nachsorg für postcardic arrest Patienten und zwar nicht in der neurologischen Reha oder in der kardiologischen Rehe, das kommt einfach zu kurz.

00:27:49: Die einen fühlen sich da nicht aufgehoben und die anderen da nicht weil sie haben beide Probleme.

00:27:54: Empfehlung in den Leitlinien mit der spezialisierten Rehabilitation für postcardic arrest Patienten.

00:28:01: Aber da sind wir ja in Deutschland auch jetzt auf einem spannenden Weg, sag ich mal abwärts November oder?

00:28:06: Ein mega

00:28:06: spannender Weg nach dem Motto der Züriches-Wiedereigenwerbung bis zum geht nicht mehr aber wir haben... Ja komm okay!

00:28:10: Was ist jetzt letztendlich so?

00:28:11: Wir haben das Kerlprojekt und die Frage für cardiac arrest return to optimal life Ein Projekt mit fünfzehn Cardic Arrest-Santern, wo wir uns genau diese Therapie der ersten vierundzwanzig und achtundvierzten natürlich angucken.

00:28:22: Aber viel mehr.

00:28:23: was passiert danach?

00:28:25: Wie gehen die Patienten in eine geordnete Rehabilitation.

00:28:27: wie geht es weiter an der Nachbetreuung?

00:28:30: aber da das finde ich ganz spannend in den Leitlinien wenn sie an zwei Stellen auch mal andere Gruppen sage ich mal in Fokus nehmen als nur den Patienten hier geht's ja bei unserem Projekt dann auch um die Angehörigen

00:28:40: Auf jeden Fall.

00:28:41: Da ist in den letzten Jahren wenig passiert, die Kolleginnen und Kollegen in Großbritannien haben relativ viel darüber geforscht, haben das Problem in der Tat aufgebracht nämlich das zweite in Anfügen strichen Opfer der Renovation, nämlich die nahestehenden Angehörigen, die ja durchaus darunter leiden und die genauso abgeholt werden müssen.

00:29:02: Und die auch in der sowohl in der Akutbehandlung abgehult werden müssen als auch in den Nachbehandlungen.

00:29:07: Unbedingt!

00:29:07: Und ich glaube das ist jetzt gerade für unseren Bremer Intensivkongress Das sind die Patienten, die die Intensifmediziner eben nicht nur mit der Rettung aus die Stunde sehen sondern länger sehen.

00:29:15: und hier sehen sie Angehöhrungen.

00:29:17: Wir haben ja je nachdem wie es draußen läuft die passend angeblich vielleicht gar nicht daneben Die kommen nach, die Intensive Station sieht die.

00:29:22: und jetzt so ein Programm zu haben wo wir sagen ... auf die achten wir mal und gucken, dass das auch die beachtet werden... ... ist ein finde ich ganz spannender Punkt.

00:29:30: Und das fand ich jetzt gerade bei den In-Hospital-Themen nochmal ganz wichtig!

00:29:34: Wir müssen noch gucken, ob es unser Team gut drauf ist?

00:29:35: Ich glaube, das klingt für uns ein bisschen banal.

00:29:38: aber nur ein gutes Team was wir führen, was wir fortbilden,... ...was wir aber auch emotional begleiten kann jeden Tag das machen was wir da veranstalten.

00:29:46: Auf jeden Fall also darauf ist sowohl zu achten im Bereich Ausbildung als auch im Bereich Teamführung und die Briefing.

00:29:53: Ich glaube, wir sollten auch auf zwei Sachen ganz kurz eingehen.

00:29:55: in den Leitlinien, nämlich das Thema was wir gerade ganz kurz angesprochen haben Sekundär- und Primärprävention, nämlich gerade bei den Patientinnen und Patienten, die unter fünfzig Jahre sind ist eine leitlinne Empfehlung eine genetische oder cardiogenetische Analyse durchzuführen um zu schauen gibt es genetische Determinanten des Herz-Kreisaufstilstandes, die die Familie betreffen können.

00:30:17: Und können wir da wirklich prophylaktisch tätig werden bei nahen Familienangehörigen?

00:30:21: Wichtiger

00:30:22: Punkt!

00:30:22: Weil da können wir sowohl... Ich meine, Sie haben auch vierzigjährige Kreisaufstillstände kriegen.

00:30:25: Das trifft nicht nur die Kinder, das trifft auch deren Eltern.

00:30:27: Genau

00:30:27: und ich finde das halt super spannend und dass ist ja mal motivierend auch als Notfallmediziner zu sagen, weil diesen Krankheitsbild haben wir endlich einen Ansatz wo wir präventiv tätig.

00:30:35: Also wenn wir jetzt mal zusammenfassen, was in den neuen Leitlinien drin steht.

00:30:38: Ich finde sie super spannend!

00:30:39: Wir könnten noch Stunden darüber reden aber ich glaube die wichtigsten Sachen sind... ...wir haben einen einheitlichen Notrufe man anrufen kann und es ist mehr als eine Telefonzentrale.

00:30:46: Die helfen einem beim Atmen bei der Atmung beurteilen, die helfen einem zu sagen wo kommt eine ID?

00:30:51: Ist vielleicht eine ID, die aktivieren niemanden, die leiten an zur Reanimation an.

00:30:54: Aber auf dem Ersthelfer kommt's weiter ein.

00:30:56: also uns Profis mehr privat immer nervischen Wir sind halt dann auch wie Ersthelver

00:31:01: Ja genau, also deshalb sind wir ja auch von dem Gegriff Leyen weg, sondern erst helfen in Reanimationen.

00:31:06: Weil wir überhaupt nicht wissen mit welcher Qualifikation die Person da vor Ort ist und wir sehen dann eine deutlich steigende Quote.

00:31:12: das ist super erfreulich in Deutschland auch in den letzten Jahren und gerade über diese App-Systeme sehen wir das.

00:31:18: Und wir sehen gute Performance der Leitstellen.

00:31:20: natürlich kann immer noch mehr angeleitet werden aber das hat sich sehr schön verbessert.

00:31:24: Wir sehen eine gute Performance.

00:31:25: Natürlich haben die eine hohe Börden sage ich jetzt mal, dadurch dass sie auch noch die richtige Atmung erkennen sollen am Telefon.

00:31:33: Aber das kriegen wir auch im deutschen System hin.

00:31:36: Dann müssen wir schnell sein als Profis und zwar als Team.

00:31:39: Ich glaube, das haben die Arbeit noch von Fischer gezeigt.

00:31:41: Wir müssen schnell und als Team da sein oder so.

00:31:44: Schnelles Auto reicht nicht, schnell am Patient ist erstmal wichtig aber als Team agieren und wir haben im ALS-Bereich ein paar Verfeinerungen reinbekommen.

00:31:50: Defibrillationen sind das große Stichwort.

00:31:52: wo sind die Elektroden?

00:31:53: Was ist mit keinen Kammerflimmern?

00:31:54: Erstens elektronen richtig, zweitens feine Fernerflimmern eben jetzt bekämpfen?

00:31:58: Das Thema Beatmung hast du nochmal deutlich gemacht, wie wichtig das

00:32:01: ist?

00:32:02: Genau.

00:32:03: Gerade die Neuerung des Beatmungsgerätes.

00:32:05: Ich glaube da müssen wir uns einfach umstellen auch was Du sagst von der Teamperformance als es neu.

00:32:10: Wir sollten weiterhin auf unsere Peri-Shockpausen achten da sind wir ja gar nicht drauf eingegangen und wir müssen darauf achten dass die Team Performance wirklich gut ist.

00:32:22: Stichwort, ob es jetzt ein Kursformat wie High Performance ist.

00:32:25: Was ja keine Konkurrenz zum normalen ALS-Kurs sondern ein Add Ones eine Verfeinerung.

00:32:30: Da kann man drüber nachdenken einfach um diese Team-Orchesterierung und das Trainingslevel noch besser hinzukriegen.

00:32:38: Dann sozusagen das richtige Krankenhaus und jetzt könnten wir noch stundenlang weitergehen.

00:32:41: Ich glaube unsere Zeit ist um aber wir haben eine Chance.

00:32:43: Bremer Kongress auf jeden Fall!

00:32:45: A. Haben wir ein paar Vorträge zum Thema Reanimation B sind wir mit all unseren Expertinnen und Experten, die wir kennen auch eigentlich vor Ort.

00:32:52: das heißt Wir hoffen auf eine Menge guter Diskussion.

00:32:55: noch dann Und mir hat ja heutige morgen total Spaß gemacht.

00:32:57: Ich hoffe unsere Hörerinnen und Hörern fanden das genauso.

00:33:00: Ja ich hoffe auch Also mir jetzt auch Spaß gemacht und ich hoffe wir konnten die Message der aktuell Leitlinie Nukuba bringen und sehen uns auf dem Bremerkongress im Februar.

00:33:08: Wunderbar Dankeschön!

00:33:09: Tschüss.

00:33:26: Der Bremer Wortbote ist ein Podcast

00:33:28: des Symposiums

00:33:28: Intensivmedizin- und Intensifpflege Bremen und wird produziert vom WIFIM eV,

00:33:33: dem Wissenschaftlichen Verein zur Förderung

00:33:35: der

00:33:35: klinisch angewendeten Forschungen in der Intensivmedizin.

00:33:38: In Zusammenarbeit

00:33:39: mit Kongress

00:33:40: Bremen M-IIIB GmbH und der HCCM Consulting Gmbh.